Skiurlaub 2026; Tag 5

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5. Tag; Mi 14. Januar Horberg

20 km

   
Guten Morgen aus dem Zillertal. Der Ausblick heute war vielversprechend, denn kein Nebel, aber dafür freier Himmel. Herz was willst Du mehr.
  
 
Da sich die morgendlichen Abläufe inzwischen eingespielt haben, waren wir bereits 8:20 an der Horbergbahn, um unsere noch etwas träge Biomasse auf den Berg schleppen zu lassen.
  
 
 
Ruck zuck waren wir oben und bereit zum Sturz in das alpine Vergnügen.
Wobei an dieser Stelle Ramona vermutlich etwas verkrampft lächelt, denn die erste kurze Abfahrt zum Lift ist steil und auch wirklich etwas eklig.
  
 
Etwas aufmunternd dürfte der Anblick einer Skischulgruppe von Kindern gewesen sein, denn diese Perlenketten machen echt Spaß beim beobachten.
  
 
Dann mussten wir aber los und erreichten beide wohlbehalten den Eingang zum Lift. Nun konnte es wirlich los gehen.
  
 
Um diese Zeit hatten wir auch hier die Piste fast für uns allein. Für mich ein Traum, weil frisch präpariert und noch leicht gefrohren.
Ramona fühlt sich bei solchen Bedingungen nicht ganz so wohl, fuhr aber gut und zügig nach unten. Was auch sonst, nach oben klappt nicht.
  
 
 
Nachdem wir drei oder vier Runden gemeinsam gefahren sind, habe ich mich auf den Schneekar Lift gesetzt und bin hoch auf den Horberg. Ab dort bin ich komplett die blaue Piste nach unten gefahren, um zu schauen, ob das gemeinsam mit Ramona auch klappen könnte. Ergebniss - Jepp!
  
 
 
Also wieder runter, Ramona irgendwo eingesammelt, fertig. Lustig war dabei, dass ich sie gerade beim Einsteigen in den Lift gesehen habe und dann halt oben gewartet habe. Aber sie war so im Gespräch mit der Dame neben sich vertieft, dass ich erst hinterher fahren musste, um mich bemerkbar zu machen.
  
 
Wir sind dann gleich an die Hütte, um erstens auf das Töpfchen zu gehen (R) und einen Schluck zu trinken (B).
  
 
Und dann gemeinsam ab in den Schneekar Lift. Im Hintergrund übrigens die schwarze Piste runter vom Horberg, die Ramona aber nicht fahren wollte.
  
 
Oben angekommen genossen wir kurz den phänomenalen Ausblick, bevor wir uns in die Abfahrt stürzten. Wobei man sagen muss, dass auch von den Pisten noch tolle Ausblicke möglich waren.
  
 
 
Weiter unten kamen dann auch ein paar Ziehwege, die zu absolvieren waren. Wenn man hier nicht genug Schwung mitnahm, musste man (oder Frau) halt stochern.
  
 
Kurz vor der blauen Piste im Tal, die wir schon früh gefahren sind, fuhr ich eine etwas steilere Abkürzung. Ramona ist die flachere Streckenführung gefahren.
Dadurch konnte ich von unten "Ramona allein im Schnee" beobachten.
  
 
Durch die ziemlich lange Abfahrt etwas ausgepowert mussten wir eine Pause einlegen. Also rein in die Jausenstation Tappenalm.
Obwohl wir schon diverse Male hier im Skiurlaub waren, haben wir diese Hütte noch nie besucht.
Schnelle Bedienung, tolle Plätze mit Blick auf die Piste und lecker Essen machten schnell klar, dass dies ein Fehler war.

Hier trafen wir uns auch wieder mit Sabinne und Andreas, die gerade vom Rastkogel runter kamen.
  
 
    
 
 
 
Nach der Pause trennten sich die Wege von Ramona und mir wieder. Ramona blieb im Tal und fuhr die Blaue, ich habe mich mit den anderen zwei auf die roten Pisten gestürzt.
  
 
 
Etwa 14:30 beendeten wir auf Anraten der Oberschenkel den Skitag. Während wir über die Baby-Piste zur Gondel fuhren, hatten wir noch einen tollen Blick auf eine der schwarzen Pisten. Bisher bin ich die noch nicht gefahren, mal schauen was der morgige Tag so bringt.
  
 
Vor einsteigen in die Gondel mussten wir noch kurz nachtanken, aber das ist ja selbstverständlich.
  
 
Aus der Gondel heraus hatten wir einen tollen Blick auf den Ahorn, wo sich Ramonas Lieblingsskigebiet befindet. Und ich denke mal, sie wird dort morgen wieder sein - dann aber wieder ohne mich.
  
 
Bevor wir in die FeWo konnten, mussten/durften/sollten wir noch kurz zu Nachbars, einen Glühgin trinken. Lecker lecker das Getränk, und wärmt gut. Wobei das bei fast zehn Grad plus und in Skiklamotten nicht unbedingt erforderlich wäre. Aber der Leckerheitsfaktor hat das locker überspielt.
  
 
 
Andreas hat dann noch versucht, durch in die Luft geworfenen Schnee etwas Abkühlung rein zu bringen. Das mag bei Pulverschnee klappen, aber bei den angesprochenen knapp 10 Grad wird das nix.
  
 
Zurück in der FeWo kam die übliche Prozedur. Raus aus den Skiklamotten und ab in die Dusche. Hier mal der Blick in den begehbaren Kleiderschrank, wenn ein Mann einen solchen zur Verfügung hat.
  
 
Zum Abendessen waren wir wieder im Restaurant und sind jetzt pappesatt. Morgen werden wir schauen, Ramona will sich früh final entscheiden, wo sie Ski fährt. Dass sie dies tun wird, ist klar.

Heute gefahren

Ramona:  25 Liftfahrten     44,5 Pistenkilometer      3.901 Höhenmeter

Bert:      20 Liftfahrten       46,7 Pistenkilometer     5.168 Höhenmeter
  
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