Hier gehts zurueck

30. Januar 2010, Puerto Natales - Punta Arenas

Wir hatten diese Nacht in einem Hostal schlafen müssen. Das erste Mal das wir das Zimmer abstoßend fanden. Neben dem das die Bettdecken ziemliche viele Flecken hatten, konnte man im Bad noch Haare von den Vorgängern finden. Das Zimmer war eiskalt und das Bad war noch kälter. Wir haben die Nacht überlebt und da wir ja um 06:00 Uhr aufstehen mussten, war es dann recht schnell überlebt. Das Frühstück war gut und wir machten uns auf den Weg zum Hafen. Wir wollten unser Auto dort parken und dann um 07:30 Uhr pünktlich standen wir an der Pier. Da war dann noch niemand, doch nach 2 Minuten kam der erste Mitarbeiter, der uns auf die Pier ließ und dann ging es auch bald auf das Boot. Überpünktlich kurz vor 08:00 Uhr ging es los. Erst mal war die Fahrt nur über den See recht ereignislos, das erste Highlight sollte der Balmaceda Gletscher sein. Dann  hofften wir, dass wir noch ein paar Tiere zu Gesicht bekommen werden und am Serrano Gletscher sollte es eine kurze Wanderung geben.

Als erstes sahen wir Kormorane und dann kamen wir an einer Vogelkolonie vorbei. Den Namen der Vögel konnten wir weder aus dem spanischen noch aus dem englischen übersetzen.

Nun folgten 2 Wasserfälle und unser erstes richtiges Bild vom Kondor. Na gut man muss auch hier ran schreiben, das es ein Kondor ist, doch da fliegen 2 Kondor.

Das Wetter war wirklich schön. Nach kurzer Zeit begleitete uns ein Schlauchboot und wir vermuteten, dass wir in dieses dann am Rio Serrano einsteigen würden. Es gab viel zu schauen, doch der Tag war wirklich entspannend. Nach den letzten Tagen ist das auch mal angenehm. Der Balmaceda Gletscher ist auch in den letzten Jahren stark zurück gegangen, doch er hat immer noch eine beeindruckende Größe.

Mittlerweile war es 12:00 Uhr und wir kamen an der Anlegestelle in Nationalpark O'Higgins an. Hier war jetzt die Wanderung zum Serrano Gletscher und dann gab es Mittag.

 

Gleich nach dem Essen wurden wir dann für die Bootsfahrt eingekleidet. Gegen diese Anzüge waren wir beim Ice Hiking leicht bekleidet. Unser Boot stand bereit und es konnte losgehen.

Der Fluss hatte eine ziemliche Fließgeschwindigkeit und das Boot fuhr gegen die Strömung. Dabei fuhr er die ganze Zeit diagonal von einem Ufer zum anderen. Warum weiß ich nicht.

Es gab viel am Fluß zu entdecken und es wurde nie langweilig. alle trugen Sonnenbrillen um sich ein wenig gegen den Fahrtwind zu schützen. Die Anzüge hielten sehr warm und das Wetter war

immer noch traumhaft. Wir kamen an kleine Absätze im Fluß. Das Boot fuhr genau davor und man konnte mal die ganze Sache von der anderen Seite betrachten.

Da wir mit dem Schlauchboot nicht die Absätze hoch kamen, mussten wir ein kleines Stück wandern und stiegen dann in ein anderes Boot um.

Der Torres del Paine zeigte sich von seiner besten Seite. so gute sicht während des Ausfluges gibt es nur 5 - 6 Tage in der Saison.

So viele Berge hatten wir bisher noch nicht sehen können. Irgendwann waren wir dann am Ende angekommen und der Transfer brachte uns nach Puerto Natales. Bevor es mit dem Transfer losging, wurden wir gefragt, ob wir noch zum Klo wollen. Unsere Antwort nein. Gleich die Nachfrage: "Seid ihr sicher?" und dann noch mal "wirklich?" Er hatte wohl so seine Erfahrungen mit Frauenblasen.

Um 18:00 Uhr kamen wir in Puerto Natales an. Nun hieß es Abschied nehmen von der Stadt und ab nach Punta Arenas. Doch vorher noch mal an unserem Lieblingsquartier entlang. Die Empfehlungen von Rodriguez haben genau unseren Geschmack getroffen. Und nach der letzten Nacht wussten wir erst recht was wir dort hatten. Am See waren noch ein paar Schwarzhalsschwäne, die haben wir dann auch gleich noch fotografiert.

Die Fahrt nach Punta Arenas verlief ereignislos und so widmeten wir uns dem Sonnenuntergang. In Punta Arenas fanden wir unser Quartier sofort wieder und konnten nun dem nächsten Tag entspannt entgegen sehen.

31. Januar 2010, Punta Arenas

Heute hat unser Wecker erst um 08:00 Uhr geklingelt und wir haben den Tag langsam angehen lassen. Wir wollten heute entlang der Magellanstraße in Richtung Fuerte Bulnes. Wir kamen erst um 09:30 Uhr zum Frühstück und waren damit bei weitem nicht die Letzten. Den Sonntag lassen die Chilenen auch ruhig angehen. Wir sind dann noch Vormittag los. Der Weg entlang der Magellanstraße sah sehr hübsch aus und nach kurzer Zeit hatten wir auch die Regenwolke abgehängt. Erster Halt war die Mitte Chiles.

Dann ging es weiter zum Hungerhafen. Die Siedlung wurde so genannt, weil alle Siedler in sehr kurzer Zeit verhungert sind. Außer einem Gedenkstein gibt es dort aber von der Siedlung nichts mehr zu sehen. Na gut gegründet wurde der Ort am 25.März 1584 und innerhalb von einem Jahr hatte es sich mit dem Ort erledigt. Doch die Landschaft ist schön.

Danach ging es weiter zum Fuerte Bulnes, einem Fort das kurz vor dem südlichsten Punkt Chiles errichtet wurde.

Hinter dem Fort steht der älteste Leuchtturm Chiles.

Danach sind wir dann nach San Juan. Der Weg führte uns an einem Fluss entlang und da hier viele Leute einfach im Wald ihr Auto geparkt hatten und dort ein Picknick veranstalteten, taten wir es Ihnen gleich. Nachdem wir satt waren, begannen wir uns auf den Rückweg zu machen. Am Anfang von Punta Arenas findet man 2 Wracks in der Magellanstrasse. Das eine wurde dort zum Gedenken liegengelassen und das andere liegt halt dort nur so rum.

Jetzt sind wir noch alle Sehenswürdigkeiten der Stadt abgefahren und dann wurde es Zeit das Auto abzugeben. Da wir bei der Autovermietung anrufen sollten, sind wir erst mal ins Hostal. Unsere Wirtin war so freundlich und hat dort für uns angerufen. Wir sollten am Hostal warten, dort wird das Auto dann abgeholt. Nach einer Stunde Wartens, fuhr Susanne zum Office der Autovermietung und ich wartete vor dem Hostal, falls dort noch jemand auftaucht. Und kaum war Susanne weg, war der Herr von der Autovermietung ran. Gut das das Büro nicht so weit entfernt war. Susanne kam dann auch gleich wieder und hatte die Frau bei der Übergabe das Auto von oben bis unten alle Kratzer aufgeschrieben, war seine lapidare Frage: "Hattet ihr Probleme? Hattet ihr einen Unfall?" Beides konnten wir verneinen, da der Tank voll war, ging die Übergabe schnell voran. Wir hatten alle Papiere die wir brauchten und er zog mit dem Auto ab. Nun noch ein Restaurant fürs Abendessen suchen und dann Feierabend. Es ist zwar wieder Mitternacht, doch da ich auch morgen bis 08:00 Uhr schlafen kann, ist das okay.

01. Februar 2010, Punta Arenas - Santiago de Chile
Gestern Abend brach die Verbindung zum Server ab und auch heute morgen konnte ich nichts mehr hochladen. Wir sind pünktlich aufgestanden und haben auch schon unser Frühstück beendet.

Hier könnt ihr unser Hostal in Punta Arenas sehen und einen letzten Blick auf unser verdrecktes Auto werfen. Ab sofort sind wir Fußgänger.

Ob das Taxi bestellt ist, da sind wir uns nicht so sicher, wir müssen beim Check out nachfragen, die letzten 2 Plätze haben wir beim online Check in im Flieger gesichert. Das mit dem Taxi war dann kein Problem und wir kamen rechtzeitig am Flughafen an. Gepäck abgeben und dann durch die Sicherheitskontrolle war schnell erledigt.  Wir flogen dieses Mal mit einen A 319 und es waren dann nur noch sehr wenige Plätze frei. Der Gangplatz neben mir war frei, Susanne hatte auch kein Glück. Bei ihr waren beide Plätze besetzt.

Doch bis Puerto Montt konnte man nur Wolken sehen. Es lohnte sich also nicht, da Fotos machen zu wollen.  In Puerto Montt wurden dann wieder ein paar Passagiere abgegeben und ein paar neue eingeladen. Nun war auch ich im Sandwich eingeklemmt. Dieses Mal war die Sicht besser, doch der Herr am Fenster war ebenfalls mit fotografieren beschäftigt, so konnte ich nur ein paar Blicke erhaschen. Auf dem Flughafen in Santigo kannten wir uns nun schon aus und so hatten wir bald unser Gepäck und ein Taxi geordert. Kurz nach 17.00 Uhr waren wir im Hotel und jetzt hieß es erst mal die Sachen wechseln. Laut Flugkapitän sind es 31 °C, ja es ist schon sehr warm. Jetzt hatten wir uns schon an die kälteren Temperaturen gewöhnt und jetzt wird alles wieder zunichte gemacht. Wir sind dann erst mal in die Stadt wieder das lebensnotwendigste zu besorgen. Dann sind wir gleich mal die Einkaufsstrasse lang und nachdem wir dann 3 Stunden auf und ab gegangen waren, mussten wir mal wieder nach dem Weg fragen. Wir waren nur 3 Strassen von unserem Hotel entfernt. Danach dann ab aufs Zimmer, duschen und ins Bett. Kurz noch nach den Bussen nach Valparaiso fragen und dann waren wir für morgen bereit.

02. Februar 2010, Valparaiso

Heute wollten wir nach Valparaiso. Da die Busfahrt bis dort 2 Stunden dauert, klingelte unser Wecker um 07:00 Uhr.  Pünktlich um 08:00 Uhr waren wir auf dem Weg zum Busbahnhof. Er ist an der U-Bahn Station "Universidad de Santiago". Von unserem Hotel aus bis zur Bandera und diese dann immer weiter bis zur Ave. O'Higgins. Diese dann bis zur Nummer 3750 folgen und dort ist der Busbahnhof. Der Weg bis zur O'Higgins dauerte dann schon mal eine 3/4 Stunde. Dort angekommen, waren wir bei den Hausnummern 950-990. Also ab entlang die Straße bis zur 3750. Als wir nach einer halben Stunde bei der Nummer 1670 angekommen waren, fragte Susanne nach dem Weg. Hier sprach niemand englisch und mit Händen und Füßen und einem sehr schnell gesprochenen spanisch wurde uns erklärt das wir 3 Stationen mit der U-Bahn fahren sollten. Also in die U-Bahn und dann am Haltepunkt noch mal gefragt. Nach 1 3/4 Stunden waren wir dann endlich am Ziel und kauften unsere Bustickets für Valparaiso. Punkt 10:00 Uhr fuhr der Bus los und wir waren mit an Bord. Der Bus dorthin fährt genau 1:50. Angekommen ging es jetzt los in die Stadt. Als erstes Mal den Ausgangspunkt für alle Unternehmungen suchen, den Plaza Sotomayor. Soweit brauchten wir dann aber nicht, bei der Tourist Info wurde uns der Weg zu einem der interessanten Fahrstühle erklärt. Die Stadt besitzt 16 davon und ein paar sollte man meiden, doch 2 wurden in unserem Reiseführer empfohlen. Also los zum Ersten.

Kosten für dieses Vergnügen 100 Pesos pro Person. Oben angekommen hatten wir dann den Cerro Concepcion im Blick.

Nun als so ein Highlight habe ich die Gegend da oben nicht empfunden. Die Straßen waren sauberer als in der Stadt, doch der Geruch nach Hund und Abfall war auch hier sehr intensiv. Wieder runter mit dem Fahrstuhl und auf zum Nächsten. Da uns nun mittlerweile der Magen schon in der Kniekehle hing, gingen wir in ein kleines Restaurant. Eine Menükarte gab es nicht, doch die Kellnerin erklärte uns in spanisch was es zu essen gibt. Also Susanne wollte das Columbianische "Carne ..." und ich "Arroz con Papa ...". Der Erklärung nach ist Arroz so was kleines, Susanne vermutete Krebse. Die Kellnerin war mit unser Bestellung wohl noch nicht ganz einverstanden und fragte noch mal nach Carne. Das erste war mit Creme Champignons, das hörte sich vertraut an und Susanne wählte das. Dann noch die Frage Suppe oder Salat, wir nahmen Salat, da kann man nicht viel falsch machen und Ramona hier fragt keiner nach dem Dressing. Unsere Brötchen kamen und wir bestellten jetzt mutig geworden noch eine Coca Cola für Susanne und ein Wasser für mich. Das kam dann beides prompt, gut die Cola war eine Cola light, doch das war akzeptabel. Für alle die ein wenig spanisch sprechen wird jetzt sicher interessant sein, was wir denn bekommen haben, denn "Arroz con Papa ..." ist Reis mit Kartoffelecken und "Carne" ist nur einfach Fleisch. Erst mal kam der Salat; Eisbergsalat, Tomaten, Thunfisch und Oliven. Dann kam das Hauptgericht: Schweinefleisch mit Creme Champignons, Reis und Kartoffelecken für beide. Unsere Kellnerin war bei unserer Bestellung auf Nummer sicher gegangen und hatte uns das Menü, so wie auf der Karte angeschrieben war, gebracht.

Als Nachtisch kam dann noch eine Süßspeise von der wir beide nicht wissen, was es genau war. Es schmeckte gut. Bei der Suche nach der Toilette traf ich den Restaurant Besitzer, die Kellnerin musste gepetzt haben und frage mich welche Nationalität wir wären. Er war Belgier und sprach ein wenig deutsch. Er lebt jetzt schon 17 Jahre in Chile.

Nun aber weiter zum Zweiten Fahrstuhl. Oben angekommen, gab es zwei Besuchspunkte abzuarbeiten, am La Sebastiana befindet sich eins der 3 Häuser von Pablo Neruda und auf dem Rückweg gibt es eine Treppe die an Wänden mit Kunstwerken vorbei führt. 

Das Haus von Pablo Neruda hatten wir schnell gefunden.

Jetzt zurück zum obersten Punkt der Treppe und dann die Treppe runter. Es gab zwei Möglichkeiten. Ich war für links, da sah man nur keine Treppe doch kunstvoll hergerichtete Laternen, Susanne war für rechts. Wir entschieden uns für rechts. Nach der Hälfte der Treppe war klar, das ist der falsche Weg. Susanne war neugierig und ging wieder hoch um jetzt den rechten Weg zu probieren und ich ging diesen Weg runter, falls da doch noch was kommt. Also meine Treppe war eine stink normale Treppe. Susanne Treppe war auch eine normale Treppe, doch diese stank im wahrsten Sinne des Wortes.

Mittlerweile war es halb fünf und Zeit zum Hafen zu gehen. Dieser sollte auch sehr schön sein. Er beginnt direkt am Platz vor dem Hauptquartier der chilenischen Marine.

Danach dann zurück zum Busbahnhof und ab nach Santiago. Wir kamen um 18:10 Uhr am Busbahnhof an und unser Bus sollte 18:15 Uhr losfahren. Also einen schnellen Boxenstopp und dann rein in den Bus. Um 19:45 Uhr waren wir in Santiago am Busbahnhof zurück und da wir die Zeit im Bus genutzt hatten, wussten wir nun auch wie wir mit der U-Bahn fast bis vor unser Hotel kamen. Die Fahrt mit der U-Bahn war trotzt dem es gerade Berufsverkehr war, recht angenehm. Wir mussten einmal umsteigen und fanden auch hier sofort den richtigen Weg. Dann noch 5 Minuten Fußmarsch und wir waren wieder sicher im Hotel. Der Rückweg vom Busbahnhof hatte nur 30 Minuten gedauert. Morgen wollen wir dann auf den Cerro San Cristobal und dann noch ein wenig in der Stadt umsehen. Mein Fazit zu Valparaiso: Wenn es nicht gerade auf dem Weg liegt, braucht man nicht unbedingt dort hin. Es ist eine Hafenstadt wie Tausend andere, nicht besonders sauber und die Sehenswürdigkeiten sind jetzt nicht so großartig. Die Fahrstühle sind echt witzig und wir hätten gern noch ein paar ausprobiert. Dort übernachten hätten wir beide nicht wollen.

03. Februar 2010, Santiago de Chile

Heute ging es auf den Cerro San Cristobal. Wir haben am Morgen getrödelt und so kamen wir dann gegen 11:00 Uhr an der Talstation der Zahnradbahn an.

Es war seit dem Morgen dunstig und es klarte auch nicht auf. Es war sehr sonnig und wir hatten ein leichtes Transpirations Problem.

Den Rückweg vom Berg runter sind wir gelaufen. Erst mal wurden wir von einem deutschen Schäfer begleitet, er wollte uns nicht allein gehen lassen (oder hatte er die Wurst in meinem Rucksack gerochen?). Kaum hatte uns der Hund verlassen, trafen wir einen Brasilianer. Nun begleitete er uns den Rest der Strecke nach unten.

Unten angekommen machten wir uns auf dem Weg zum Plaza de Armas. Dort wollten wir noch ein wenig durch die Läden schlendern. Vielleicht finden wir ja doch typische Mitbringsel. Der Plaza de Armas wird von einigen sehr alten Gebäuden umringt. Das ist ein Palast der katholischen Kirche.

Im vorderen Gebäude befindet sich die Post. Ein Chilene erzählte uns das vorher einige Ministerien hier drin waren, wir haben aber vergessen welche genau. Die Skulptur haben wir nur fotografiert, da wir sie witzig fanden, welche Bewandnis sie hat, wissen wir nicht. 

Nachdem wir dann schon langsam Fußlahm wurden, haben wir unseren letzten Einkauf gestartet, das Mittagessen für morgen. INFO an Mutti und Vati: falls ihr Obst( der eine oder andere Apfel aus unserem Lager oder eine Banane) oder eine Klappstulle im Gepäck hättet, wäre Susanne euch sehr dankbar. Da wir in diesem Urlaub immer das Glück hatten, befürchtet sie, das sie auf dem Hauptbahnhof keine Zeit hat noch was zu kaufen. Ihr Verlangen nach Keksen ist mittlerweile stark zurück gegangen. Ich höre schon den Aufschrei wie schlimm wir Hunger leiden mussten, doch ganz so war es nicht. Wir haben nur gelernt, das man Essen wenn es angeboten wird, nehmen sollte, sonst bereut man es bitterlich.

Gegen 16:00 Uhr kamen wir am Hotel an und nun trinken wir dann gemütlich den letzten Rotwein und fangen an unsere Sachen zu packen. Morgen früh wollen wir dann noch eine letzte kleine Runde drehen und um 11:30 Uhr haben wir uns das Taxi zum Flughafen bestellt.

04. Februar 2010, Santiago de Chile

Wir waren eigentlich schon wach, doch wir sind dann erst kurz vor 08:00 Uhr aufgestanden. Gegen 09:00 Uhr sind wir dann das letzte Mal zum Frühstück gegangen. Ich habe meine Sachen gepackt und Susanne kämpft gerade noch mit ihrem Koffer. Die Koffer sind im Urlaub irgendwie schwerer geworden. Wir müssen damit aber nur noch bis zum Taxi und dann bis zur Gepäckabgabe. Dann sehen wir sie erst in Deutschland wieder. Wir haben unsere letzte Runde durch Santiago beendet und die letzten Postkarten in den Briefkasten gesteckt. Jetzt warten wir auf das Taxi.

Da wir ja einen fliegenden Übergang haben, wünsche ich euch schon heute einen ganz tollen Urlaub, jede Menge Schnee und Sonnenschein, gute Fahrt super präparierte Pisten. Lieben Gruß, heute noch aus Chile, Susanne

Trotzdem wir 2 1/4 Stunden vor dem Abflug am Flughafen waren, haben wir nachdem wir alle Hürden (Gepäck abgeben: Andrea 23,7 kg; Susanne 26,5 kg, Pass Kontrolle, Sicherheitskontrolle) genommen hatten nur noch 45 Minuten bis zum Abflug.

Nach Hause fliegen wir mit einer A 340. Von innen sieht die Maschine nicht besonders aus und der Service von Iberia ist auch nur leicht besser geworden. Da ich meine Bücher schnell ausgelesen hatte, haben wir uns dann im Flieger Susannes Buch geteilt. Der Flug war ohne Turbulenzen und mit einer Verspätung von 20 Minuten landeten wir in Madrid. Hier haben wir nun 2 Stunden Zeit bis der Flieger nach Berlin startet.

Hier sind wir dann schon über Brasilien.

Und dann unser letzter Sonnenuntergang in Südamerika.

 

05. Februar 2010, Ankunft in Berlin

In Madrid sollten wir um 06:55 Uhr mit der IB 6830 aus Santiago de Chile ankommen. Unser Weiterflug ist für 08:55 Uhr geplant. Wir kommen heute um 11:45 Uhr mit der IB 3588 aus Madrid an.

Der Flieger nach Berlin startete mit Verspätung und wir sollten um 12:00 Uhr landen. Auf diesem Flug gab es jetzt gar keinen Service mehr. Gelandet sind wir um 12:02 Uhr und um 12:30 Uhr standen wir dann mit unserem Gepäck bereit zur Heimfahrt. Susanne hat auch genügend Zeit bis ihr Zug nach Rostock fährt und ich fahre jetzt mit dem Auto nach Hause.

Uns hat dieser Urlaub super gefallen auch wenn es zwischendurch schon fast in Stress ausartete. Wir hoffen dieser Bericht hat allen einen kleinen Einblick gegeben und alle warten gespannt auf unsere Fotoshows.