Hochalpen 2026; Tag 8

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8. Tag; Fr 14. August Aosta- Innertkirchen

 334 km

  
Den heutigen Tag verbrachten wir auf der Fahrt von Aosta mitten rein in die schweizer Alpen. Leider wurde dadurch der Tag so lang, dass es auch heute wieder nur Bilder gibt.

Nachtrag
Das Frühstück in Aosta war Klasse. Natürlich viel Süßkram, aber auch Eier, Salami, Käse, also alles was das Herz bzw der Magen begehrt.
    
 
 
Bei bestem Wetter machten wir uns auf den Weg in Richtung Schweiz. Dafür mussten wir gut 300 km und 5 Hochgebirgspässe überweinden.
 
 
Der erste Pass wartete bereits nach 40 km auf uns. Da wir aber noch einiges an Strecke vor uns hatten, gab es hier auf dem Großen Sankt Bernhard Pass in 2.469 m Höhe nur einen kurzen Fotostopp.
 
 
 
Die folgenden etwa 120 km waren voller Höhepunkte.
Ampeln, Kreisverkehre und Geschwindigkeitsbeschränkungen verlangten höchste Konzentration. Ansonsten verlief die Straße überwiegend schnurgerade.
Mit einer Rast an einer Tanke erholten wir uns von diesen Strapazen.
 
 
 
Bevor es wieder in die Höhe ging, legten wir im Schatten eine weitere kurze Pause ein. Trigger war der Kaffee der letzten Pause, wobei ich nicht den Koffeinschock meine.
 
 
Nun wurde es endlich wieder spannend und unterhaltsam.
Zuerst wartete der höchste innerschweizerische Pass auf uns, der Nufenenpass mit 2.477 m Höhe.
Trotz der Höhe war er aber fahrtechnisch nicht so besonders, die Anzahl Kehren und Kurven hielt sich noch in Grenzen.
 
 
 
 
Das Highlight des Tages erwartete uns am nächsten Pass, dem Gotthard mit 2.107 m Höhe.
Hier ist nicht die Passhöhe das entscheidende, sondern die südliche Anfahrt über die alte Passstraße, die Tremola.
Zwar ist selbige auf Grund der Pflastersteine kein Fahrvergnügen, aber eine super Erfahrung, wie früher Straßen gebaut wurden.
 
 
 
Dabei hatten wir sogar noch Glück, dass wir eine Postkutsche, wie sie hier früher in Aktion waren, anschauen konnten.
 
 
Am Pass-See gönnten wir uns einen Espresso bzw. Cappucino, bevor wir uns auf den weiteren Weg machten.
 
 
 
 
 
Den Furkapass in 2.436 m Höhe überfuhren wir mit nur sehr kurzem Halt.
Irgendwie war die Zeit doch schon etwas fortgeschritten.
 
 
In der Abfahrt vom Furkapass passierten wir das durch den James Bond Film Goldfinger bekannt gewordene Belvedere Hotel.
Leider ist selbiges seit längerem geschlossen und wird vermutlich auch nie wieder eröffnen.
 
 
Bei einem kurzen Fotostopp konnten wir die geniale Konstruktion der Furka Westrampe bewundern.
 
 
Bevor wir den letzten Pass des Tages unter die Räder nehmen konnten, mussten wir noch die tolle Aussicht auf die Passstraße genießen.
 
 
 
 
Die Abfahrt vom Grimsel führte uns direkt am Grimselsee vorbei, dem größten von mehreren Stauseen hier im Tal.
 
 
Gegen 18 Uhr hatten wir unsere heutige Unterkunft, das Panorama Hotel Wagenkehr, erreicht.
Unser Angekommen Bier mussten wir zu dritt trinken, Gunter war kurz unpässlich.
 

Das Hotel, besser die Berghütte, sah auf jeden Fall toll aus.
 
Nur unser heutiges Zimmer mit einem Etagenbett und zwei Einzelbatten in Kinderzimmergröße wurde eine Herausforderung.
In der Buchung bei Booking war ein Familienzimmer mit 3 Einzelbetten und einem Doppelbett angegeben. Die Rückfrage bei der Wirtin ergab, dass es ein solches Zimmer gar nicht gibt. Also eine Nacht kuscheln. 
 
 
 
 
 
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