Costa Rica 2023; Tag 14

zum 15. Tag
14. Tag; Di 07. Nov Nebelwald Santa Elena

40 km

  
Guten Morgen nueer Tag, heute mal mit überwiegend blauem Himmel. Das Frühstück war gut wie bisher immer, startend mit lecker frischem Obst.

  

 

 
TKurz nach Acht waren wir an unserem heutigen Erlebniss Ort, dem Nebelwald Bosque Nuboso. Für lockere 16 Euro pro Person durfte man rein in den feuchtigkeitsgeschwängerten Wald.

 

 
 

 
Als erste Runde des Tages haben wir gleich die größte ausgesucht. Mit etwa 5 km und angegebenen 3,5 Std. ein Programm für den Vormittag.

Sehr schnell haben wir gemerkt, dass man hier auch ohne Regen klitschnass werden kann. Alles um uns herum war so drauf und nach etwa 30 Minuten Wanderung wir auch.

 
 

 
Enttäuscht waren wir von der Tierwelt hier im Park. Eigentlich sollte auch einiges herum kreuchen und fleuchen, aber scheinbar machten sie das in Bereichen des Parks, die uns nicht zugänglich waren. Jednfalls sichteten wir erst nach mehr als der Hälfte der Runde die ersten Vögel. Gehört hatten wir bis dahin so einige, aber diese verstecketen sich im üppigen Grün. Und viele waren es auch nicht.

 

Dafür war aber die Pflanzenwelt super toll.
In welcher Intensität hier alles sprießt und wächst ist unbeschreiblich. ren
 
 

 
Die Wanderwege hier waren übrigens nicht immer ganz einfach zu gehen, ab und zu hatte die Natur eine Herausforderung eingebaut.

Aber  bevor man unter so einem umgefallenen Baum durchkrabbeln konnte, musste man erst mal schauen, ob da nicht irgendwas drauf saß.

 

 
Da die Tiere uns heute ein wenig im Stich ließen, haben wir halt die Blumen geknips.

 
 
 
 

 
Nachdem wir die erste große Runde fast erledigt hatten, sind wir auf den Aussichtsturm gekrabbelt. Eventuell sitzen ja alle Vögel hier oben herum. Nix da, die einzigen Vögel, die wir gesehen haben, waren wir zwei.

 
 

 
Zum Mittag haben wir uns ein klein wenig an den Vögeln gerächt, es gab Nachos mit Hühnchen.

Als wir fertig waren, bekamen wir von den Angestellten noch eine Tüte Poppkorn geschenkt. Denn die hatten für eine Schulklasse zu viel gemacht und wollten das scheinbar nicht wegschmeißen. Also lieber an die Touristen verfüttern. Ramona hatte bei dem Foto gedacht, dass ich nur die Tüte fotografiere. Aber denkste, beim futtern erwischt.

 
 
 
 

 
Hier in der Cafeteria fanden wir auch den Grund, warum keine Tiere zu sehen waren. Die sind alle ausgebüchst und werden steckbrieflich gesucht.

 
 

 
Frisch gestärkt sind wir noch eine zweite Runde gegangen, die aber nur 2,5 km lang war.

 
 

 
Nicht lange, und wir konnten tatsächlich den ersten Nachmittags Vogel sehen. Wobei sehen jetzt etwas übertrieben ist. Denn mit meinem 300 mm Teleobjektiv ist das noch eine Ausschnitssvergrößerung. Mit bloßem Auge konnte man nicht unterscheiden, ob das ein Vogel oder ein wackelndes Blatt war.

 
 

Auch auf den Beobachtungsturm sind wir nochmal, aber auch der zweite Versuch brachte keine Sichtungen. Außer ordentlich Nebel, der ja zu einem Nebelwald auch dazu gehört.
 
 

 
Zumindest etwas kleineres Getier konnten wir noch sehen, wobei mir der Schmetterling mit den transparenten Flügeln am besten gefallen hat. Ob der da Löcher drin hat oder iregenwelche durchsichtige Haut, kann ich nicht sagen, denn er zog es vor, sich einer genaueren Untersuchung zu entziehen.

 
 
 
 
 
 
 
 

 
Von dem auf dem Schild aufgeführten Quetzal, dem Königsvogel, war keine Federspitze zu sehen.

 
 
 
 

 
Nach über 6 Stunden im Park verließen wir selbigen etwas enttäuscht. Das Erlebnis Nebelwald war gut und die Pflanzenvielfalt und -dichte auch beeindruckend. Aber wir hatten gedacht, dass wir auch hier mehr Tiere zu Gesicht bekommen. Aber egal, schee war's trotzdem.

Auf der Rückfahrt zur Unterkunft sind wir kurz am Selvatura Park ran gefahren, wo man über Hängebrücken laufen, an ZIP Lines in die Tiefe düsen oder in großer Halle Schmetterlinge beobachten kann. Dafür war unsere Energie für heute schon zu niedrig und wir haben lieber den Weg Richtung Dusche eingeschlagen. 

 
 
 
 

 
Zurück in der Unterkunft wurden wir von unserer Hauskatze begrüßt.

Danach war duschen und etwas relaxen angesagt, bevor wir zum Abendessen los sind.

 
 

 
Gespeist haben wir heute im gleichen Soda wie gestern. Ramona hatte Fisch und ich einen Hamburger. War beides lecker.

 
 

 
Ganz Klasse fand ich den Service für die Mayo und Ketchup Tütchen. Da steckte immer eine kleine Kinderschere mit drin, so dass man die Tütchen auch vernünftig öffnen konnte.

 
 

 
Jetzt sitzen wir draußen auf der überdachten Terasse und genießen bei strömendem Gewitterregen den Abend.

 
 
 
 
 
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